So komprimieren Sie Bilder
- Ziehen Sie ein oder mehrere JPG-, PNG-, WebP- oder HEIC-Bilder in den Upload-Bereich. Sie können einen ganzen Stapel auf einmal komprimieren.
- Stellen Sie den Regler Qualität ein (30–100, Standard 80). Niedrigere Werte ergeben kleinere Dateien.
- Geben Sie optional eine Max. Breite in Pixeln ein, um große Fotos gleichzeitig zu verkleinern. Lassen Sie den Wert auf
0, um die ursprünglichen Abmessungen zu behalten. - Wählen Sie das Ausgabeformat: Behalten Sie dasselbe Format bei oder wandeln Sie für zusätzliche Einsparungen in JPG oder WebP um.
- Klicken Sie auf Bilder komprimieren und laden Sie die Ergebnisse herunter.
Die Komprimierung läuft vollständig in Ihrem Browser: Ihre Fotos werden nie hochgeladen. Das ist ideal für private Bilder, Ausweis-Scans und unveröffentlichte Produktfotos.
So funktioniert die Bildkomprimierung
Den größten Teil der Dateigröße eines Fotos machen Details aus, die das menschliche Auge kaum wahrnimmt. Die Komprimierung entfernt diese Redundanz:
- JPG und WebP werden mit verlustbehafteter Komprimierung in der gewählten Qualität neu kodiert. Feine Texturen und Farbverläufe werden so vereinfacht, dass es bei normaler Betrachtungsgröße kaum auffällt.
- PNG ist verlustfrei, daher würde ein erneutes Speichern mit „Qualität 80“ nichts ändern. Stattdessen führt das Tool bei PNG-Dateien eine Farbquantisierung durch: Es reduziert das Bild auf eine optimierte Farbpalette, dieselbe Technik, die Tools wie TinyPNG verwenden. Das ist verlustbehaftet, doch bei Screenshots, Symbolen und Grafiken ist der Unterschied meist unsichtbar, während die Datei drastisch schrumpft. Transparenz bleibt erhalten.
- Verkleinern spart oft am meisten. Ein 4000 Pixel breites Handyfoto, das auf einer Website mit 1200 Pixeln angezeigt wird, enthält mehr als zehnmal so viele Pixel wie nötig.
Welche Qualitätseinstellung sollte ich wählen?
| Qualität | Ergebnis | Geeignet für |
|---|---|---|
| 85–100 | Nahezu wie das Original, mäßige Einsparung | Fotografie-Portfolios, Druck |
| 70–85 | Große Einsparung, Unterschiede kaum zu erkennen | Websites, Blogs, Onlineshops |
| 30–70 | Kleinste Dateien, bei niedrigen Werten sichtbare Artefakte | Miniaturansichten (Thumbnails), E-Mail-Anhänge, Vorschauen |
Tipps für kleinere Dateien
- Kombinieren Sie Komprimierung und Verkleinerung. Eine maximale Breite von 1600–2000 px für Webfotos spart in der Regel weit mehr, als nur die Qualität zu senken.
- Probieren Sie WebP. Die Umwandlung in WebP ergibt bei gleicher sichtbarer Qualität meist die kleinsten Dateien, und alle modernen Browser zeigen das Format an.
- Fotos mit Transparenz: Beim Umwandeln von PNG in JPG werden transparente Bereiche weiß gefüllt. Behalten Sie also PNG bei oder wählen Sie WebP, wenn Sie einen transparenten Hintergrund brauchen.
- Komprimieren Sie nicht mehrmals. Jedes verlustbehaftete Speichern verwirft etwas mehr Details. Gehen Sie möglichst immer vom Original aus.
- Ist das Ergebnis größer als das Original (was bei bereits optimierten Dateien vorkommen kann), behalten Sie einfach das Original.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel kleiner werden meine Bilder?
Das hängt vom Bild ab. Große Kamerafotos schrumpfen bei Qualität 80 oft um 50–80 %, besonders in Kombination mit einer maximalen Breite. Kleine oder bereits optimierte Bilder sparen weniger.
Verliert PNG beim Komprimieren an Qualität?
Ja, ein wenig. PNG-Dateien werden auf eine optimierte Farbpalette reduziert, was verlustbehaftet, bei Grafiken und Screenshots aber meist unsichtbar ist. Fotos mit weichen Verläufen können leichte Streifenbildung (Banding) zeigen; für sie ist WebP oder JPG oft die bessere Wahl.
Gibt es eine Begrenzung für die Anzahl der Bilder?
Es gibt keine feste Grenze. Da die Verarbeitung auf Ihrem Gerät stattfindet, hängt die Verarbeitung sehr großer Stapel von der Geschwindigkeit und dem Arbeitsspeicher Ihres Computers ab.
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