So vergleichen Sie Texte auf Plagiate
- Fügen Sie den zu prüfenden Text in das Feld Ihr Text ein oder klicken Sie auf Datei hochladen, um ein .txt-, .pdf- oder .docx-Dokument zu laden.
- Fügen Sie eine Quelle in das Feld Quelle 1 ein: einen Artikel, den Aufsatz eines Mitschülers, eine frühere Fassung des Textes. Jedes Quellenfeld hat einen eigenen Link Hochladen.
- Füllen Sie Quelle 2 aus, falls Sie eine weitere haben, und klicken Sie für mehr auf Weitere Quelle hinzufügen, bis zu 8 insgesamt.
- Lassen Sie Auch Umformulierungen erkennen angehakt, um neben kopierten auch umformulierte Sätze zu finden. Beim ersten Mal wird dafür ein 23 MB großes Sprachmodell heruntergeladen, das Ihr Browser danach im Cache behält.
- Klicken Sie auf Texte vergleichen und lesen Sie den Ähnlichkeitswert, den markierten Text und die Liste der übereinstimmenden Abschnitte.
Alle Texte bleiben in Ihrem Browser. Nichts wird hochgeladen oder gespeichert, und keines Ihrer Dokumente wird in eine Datenbank aufgenommen.
Was dieser Plagiatsprüfer kann und was nicht
Dies ist ein Vergleichswerkzeug. Es vergleicht Ihren Text mit den Quellen, die Sie hinzufügen, und mit nichts sonst. Es durchsucht nicht das Internet und gleicht auch nicht mit einer Datenbank von Aufsätzen oder Veröffentlichungen ab. Wenn Sie vermuten, dass ein Text kopiert wurde, aber nicht wissen, woher, suchen Sie zuerst die wahrscheinliche Quelle, zum Beispiel indem Sie einen ungewöhnlichen Satz in Anführungszeichen im Web suchen, und fügen Sie sie dann hier ein.
Damit eignet es sich gut für Situationen, in denen Ihnen die Texte schon vorliegen:
- eine Lehrkraft vergleicht einen Aufsatz mit einer vermuteten Quelle oder die Aufsätze zweier Schüler miteinander;
- eine Autorin oder ein Autor prüft, ob ein Artikel zu nah an den recherchierten Quellen geblieben ist;
- ein Lektorat oder ein Auftraggeber prüft, ob ein „umgeschriebener“ Text wirklich neu oder nur leicht umformuliert ist;
Wie der Abgleich funktioniert
Identischer Wortlaut. Beide Texte werden in Wörter zerlegt, Groß- und Kleinschreibung sowie Satzzeichen werden ignoriert, und jede Folge von 5 aufeinanderfolgenden Wörtern Ihres Textes wird in jeder Quelle gesucht (4 Wörter, wenn Ihr Text sehr kurz ist). Jede gemeinsame Folge wird in der Farbe der Quelle markiert, aus der sie stammt, sodass Sie bei mehreren Quellen sehen, welcher Teil zu welcher passt.
Paraphrasen. Schon ein paar geänderte Wörter hebeln den exakten Abgleich aus, deshalb vergleicht das Tool auch die Bedeutung. Jeder Satz Ihres Textes, der nicht bereits größtenteils kopiert ist, wird mit dem Modell all-MiniLM-L6-v2 in ein Satz-Embedding umgewandelt und mit jedem Satz Ihrer Quellen verglichen. Erreicht die Kosinus-Ähnlichkeit 0,75 oder mehr, gilt der Satz als paraphrasiert. Paraphrasierte Sätze sind gepunktet unterstrichen; fahren Sie mit der Maus darüber, um den ähnlichen Quellensatz und die Ähnlichkeit zu sehen.
Das Ergebnis lesen
Der Ähnlichkeitswert ist der Anteil Ihres Textes, der übereinstimmt: die Wörter in identischen Folgen plus die Wörter in paraphrasierten Sätzen, geteilt durch die Gesamtzahl der Wörter. Darunter sehen Sie den Prozentsatz identischen Wortlauts und die Zahl der paraphrasierten Sätze, sowohl für alle Quellen zusammen als auch für jede Quelle einzeln. Längste übereinstimmende Abschnitte listet kopierte Passagen ab 8 Wörtern auf, die der stärkste Beleg für direktes Abschreiben sind.
Es gibt keinen allgemeingültigen Grenzwert für ein Plagiat. Ein Literaturüberblick mit korrekt zitierten Stellen kann einen hohen Wert erreichen, während ein Aufsatz mit einem einzigen Absatz ohne Quellenangabe niedrig liegt. Achten Sie darauf, was übereinstimmt, nicht nur wie viel.
Wann eine Übereinstimmung kein Plagiat ist
- Zitate mit korrekter Quellenangabe sind legitim, auch wenn sie Wort für Wort übereinstimmen.
- Gängige Wendungen wie „im Großen und Ganzen“ oder „auf der anderen Seite“ können zufällig übereinstimmen, besonders bei den kürzeren Folgen aus 4 Wörtern.
- Fachbegriffe, Namen und Titel müssen in jedem Text gleich geschrieben werden.
- Sätze zum selben Thema können sich inhaltlich ähneln, ohne kopiert zu sein. Werten Sie einen einzelnen Paraphrasen-Treffer als Hinweis und eine lange Reihe davon als Muster.
Tipps
- Fügen Sie alle relevanten Quellen in einem Durchgang hinzu, statt sie einzeln zu prüfen. Jede Quelle behält ihre eigene Farbe, und Wortlaut, den mehrere Quellen teilen, wird nur einmal gezählt.
- Wenn ein PDF mit zerrissenen Zeilen oder fehlendem Text importiert wird, wandeln Sie es zuerst mit PDF in Text um. Gescannte PDFs brauchen erst eine Texterkennung (OCR), bevor sie überhaupt Text enthalten.
- Sie möchten wissen, ob ein Aufsatz mit KI geschrieben statt abgeschrieben wurde? Nutzen Sie den KI-Detektor; KI-Text besteht meist aus neuem Wortlaut und fällt hier nicht auf.
- Die Quellenangaben eines Dokuments zu prüfen, ist eine andere Aufgabe: Der KI-Halluzinationsprüfer bestätigt, dass zitierte Quellen existieren.
Häufig gestellte Fragen
Durchsucht das Tool das Internet nach kopiertem Text?
Nein. Es vergleicht Ihren Text nur mit den Quellen, die Sie einfügen oder hochladen. Um eine unbekannte Quelle zu finden, suchen Sie zuerst im Web nach einem markanten Satz.
Erkennt das Tool Paraphrasen?
Ja, wenn die Paraphrase einem Satz in einer Ihrer Quellen nahekommt. Es vergleicht die Bedeutung von Sätzen mit einem kleinen Sprachmodell und markiert Sätze mit einer Ähnlichkeit von 0,75 oder mehr. Stark umgebaute Texte oder Gedanken, die über mehrere Sätze verteilt sind, können trotzdem durchrutschen.
Werden meine Dokumente gespeichert oder in eine Datenbank aufgenommen?
Nein. Der Vergleich läuft in Ihrem Browser, und weder Ihr Text noch Ihre Quellen werden hochgeladen.
Ab welchem Ähnlichkeitswert liegt ein Plagiat vor?
Es gibt keinen festen Grenzwert. Prüfen Sie, ob die übereinstimmenden Abschnitte zitierte Stellen, gängige Wendungen oder Abschreiben ohne Quellenangabe sind; das entscheidet, nicht der Prozentsatz.
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